Lichtsetzung im Fotostudio verstehen – Eine Einführung in verschiedene Lichttechniken für professionelle Studiofotos

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Lichtsetzung im Fotostudio verstehen – Eine Einführung in verschiedene Lichttechniken für professionelle Studiofotos

Die richtige Lichtsetzung ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht, professionelle Studiofotos zu erstellen. Im Fotostudio bietet das künstliche Licht eine perfekte Kontrolle, die es erlaubt, Stimmung, Tiefe und Kontraste gezielt zu gestalten. Wer sich mit verschiedenen Lichttechniken vertraut macht, kann seine Fotografien auf ein neues Level heben.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen direkt und indirekt gesetztem Licht. Direktes Licht fällt unmittelbar auf das Motiv und erzeugt klare Schatten, während indirektes Licht über Reflektoren oder weiche Oberflächen gestreut wird und so sanftere Übergänge und gleichmäßigere Ausleuchtung bewirkt. Ein sehr bekanntes Beispiel für indirektes Licht ist das Softbox-Licht, das vor allem in der Porträtfotografie häufig verwendet wird.

studio lighting

Ein weiteres wichtiges Werkzeug ist das sogenannte Rembrandt-Licht, benannt nach dem berühmten Maler, der diese Lichttechnik in seinen Porträts einsetzte. Dabei wird ein Dreieck aus Licht auf der Wange des porträtierten Gesichts erzeugt, was dem Bild Tiefe und Ausdruck verleiht. Um dieses Licht zu erzielen, positioniert man das Hauptlicht in einem Winkel von etwa 45 Grad seitlich und leicht überhalb des Gesichts.

Die Aufteilung der Lichtquellen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Man arbeitet häufig mit einem Hauptlicht (Key Light), welches das Motiv dominiert, einem Aufhelllicht (Fill Light), das Schatten mildert, und einem Hintergrund- oder Effektlicht, das für räumliche Trennung und interessante Highlights sorgt. Das Zusammenspiel dieser Lichtquellen ermöglicht es, mit relativ wenigen Mitteln eindrucksvolle Fotos zu kreieren.

Für spezielle Effekte werden auch Gegenlicht oder hartes Spotlicht eingesetzt. Gegenlicht kann etwa verwendet werden, um Silhouetten zu schaffen oder das Motiv vom Hintergrund abzuheben, während hartes Spotlicht dramatische Schatten erzeugt und somit spannende Kompositionen ermöglicht.

Moderne Studios setzen zudem oft auf LED-Panels, deren Farbtemperatur einstellbar ist, und die wenig Wärme abgeben. So bleiben feste Lichtverhältnisse über den Shootingzeitraum bestehen und der Fotograf kann konstant arbeiten. Der technische Fortschritt macht das Spiel mit Lichtfarben und -stilen heute einfacher und flexibler als je zuvor.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Verständnis der Lichtsetzung im Fotostudio unerlässlich ist, um ausdrucksstarke und professionelle Fotos zu gestalten. Durch Ausprobieren, Studieren klassischer Lichttechniken und den kreativen Einsatz moderner Geräte können Fotografen ihre Werke mit immer neuen Lichtstimmungen versehen.


5 Comments

Sophia K.

Januar 1, 2026 at 3:06 a.m.

Sehr gut geschrieben! Besonders die Erklärung zu den verschiedenen Lichtquellen im Studio hat mir einiges klar gemacht. Ich freue mich auf weitere Beiträge zu diesem Thema.

Markus S.

Januar 1, 2026 at 6:00 a.m.

Das Rembrandt-Licht habe ich vorher nie richtig nutzen können. Dank der genauen Erklärung werde ich das bei meinem nächsten Shooting bestimmt anwenden.

Lena M.

Januar 2, 2026 at 7:37 a.m.

Vielen Dank für diesen informativen Beitrag! Ich beschäftige mich gerade mit meiner ersten eigenen Softbox und dieser Text hat mir sehr geholfen, die Technik besser zu verstehen.

Anna B.

Januar 3, 2026 at 3:13 a.m.

Die Kombination von klassischer Theorie und moderner Technik ist genau das, was Fotografen heute brauchen. Toller Artikel!

David R.

Januar 3, 2026 at 5:03 p.m.

Ich hätte mir noch mehr praktische Tipps für den Einsatz von LED-Panels gewünscht, aber insgesamt super Einstieg in die Lichtsetzung!

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